Bodenbelag: Kosten für Fußboden und Bodenleger im Überblick

Kosten für Fußböden im Vergleich
Bei der Wahl für den richtigen Fußboden gibt es eineige Aspekte zu beachten | © nevenkrcmarek / unsplash.com CC0

Ein langlebiger und ansehnlicher Bodenbelag ist keine Selbstverständlichkeit. Wir zeigen Ihnen mit welchen Kosten Sie für Material und einen guten Bodenleger rechnen müssen.

Außerdem praktisch: Ein Vergleich aller Bodenbeläge mit Vorteilen, Nachteilen und Besonderheiten. So erfahren Sie zum Beispiel, ob Teppich, Fliesen oder Parkett zu Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung passen.


Inhalt


Kosten für einen Bodenleger

Bodenleger aus Ihrer Nähe gesucht?


Verschiedene Bodenbeläge und Preise im Vergleich

Kosten für Fußböden im Vergleich
Nicht immer müssen für einen guten Fußboden hohe Kosten anfallen | © markusspiske / unsplash.com CC0

Hinter einem guten Bodenbelag steckt eine echte Wissenschaft. So kommt es nicht nur auf das Aussehen, sondern je nach Anwendungsfall auch auf die Haltbarkeit an. Beide Faktoren beeinflussen wiederum den Preis, sodass Sie in selten genutzten Räumen durchaus viel sparen können, aber im Mittelpunkt Ihres Eigenheims auf Qualität setzen sollten, um nicht bald schon wieder einen neuen Bodenbelag kaufen zu müssen.

Ob Fliesen, Teppichboden, Parkett, Laminat oder gar ein PVC-Boden das Richtige für Sie ist, können Sie anhand unserer Angaben zur Vorteilen, Nachteilen und Einsatzbereichen ermitteln. Sollten Sie Angst davor haben, dass zum Beispiel ein Fliesenboden am Ende zu kühl sein könnte, dann bietet sich eventuell der Einbau einer Fußbodenheizung an, wenn der Fußboden ohnehin erneuert werden muss.

Bodenbelag Einsatzbereich Vorteile Nachteile Kosten mit Einbau
Teppich (Naturfaser) Wohnbereich, nicht für Nassbereiche geeignet Angenehmes Laufgefühl, geräuschdämmend Nicht für Allergiker geeignet, anfällig für Hitze und Wasser 35 – 55 € pro m²
Teppich (Kunstfaser) Wohnbereich, nicht für Nassbereiche geeignet Resistent gegen Schmutz, ggf. auch für Allergiker geeignet Anfällig für Hitze 30 – 50 € pro m²
Fliesen Besonders Nassbereiche (Küche, Bad) Hohe Wasserresistenz, sehr gut zu reinigen Kalt an den Füßen (ohne Fußboden-heizung), ggf. hohe Kosten 70 – 150 € pro m²
Parkett Wohnbereich, im Nassbereich nur mit entsprechender Behandlung Hochwertige Optik, lässt sich nachschleifen Hohe Kosten, anfällig für Schäden (besonders durch Wasser) 65 – 160 € pro m²
Laminat Überall einsetzbar, im Nassbereich nur Spezialböden Gute Optik, vergleichsweise preiswert Anfällig für Kratzer, kann nicht nachgeschliffen werden 50 – 75 € pro m²
Holzdielen Wohnbereich, im Nassbereich nur mit entsprechender Behandlung Nachhaltiger Rohstoff, rustikale Optik, lässt sich nachschleifen Hohe Kosten, kaum wasserresistent 65 – 135 € pro m²
PVC-Boden Überall einsetzbar Günstig, resistent gegen verschiedenste Einflüsse Langweilige Optik, ggf. giftige Rohstoffe 30 – 40 € pro m²
Linoleum Überall einsetzbar Natürliche Rohstoffe, besonders resistent gegen Schmutz Etwas teurer als PVC, langweilige Optik 40 – 60 € pro m²
Estrich Garagen und Werkstätten Besonders resistent gegen Beschädigung Nicht für Wohnbereiche geeignet 25 – 40 € pro m²

Werkstattboden & Industrieboden

Garagen, Werkstätten, Fertigungsbereiche Besonders resistent gegen Beschädigungen Nicht für Wohnbereiche geeignet 25 – 100 € pro m²

Neuer Teppichboden

Der Teppichboden war in den vergangenen Jahrzehnten ein beliebter Bodenbelag in deutschen Haushalten. Neben einem angenehmen Laufgefühl und der vielfältigen Optik, welche Teppichböden mit sich bringen können, werden vor allem die Eigenschaften zum natürlichen Schallschutz und der Resistenz gegen Schmutz und Wasser geschätzt. Besonders ein Teppichboden aus Kunstfasern ist sehr schmutzresistent und lässt sich auch ohne Probleme mit starken Putzmitteln reinigen.

Der genaue Preis für einen neuen Teppichboden ist natürlich von der Art des Teppichs abhängig. Für ein Produkt aus Naturfasern sollten Sie einen Quadratmeterpreis (inkl. Einbau) von 35 bis 55 Euro einplanen. Teppichböden aus Kunstfasern sind bereits ab 30 Euro pro Quadratmeter erhältlich. Da sich Teppiche mit ein wenig Geschick auch selber einbauen lassen, können Sie hier nochmal ein paar Euro sparen, wenn der fachgerechte Einbau keine Rolle für Sie spielt.

Fliesen verlegen lassen

Fliesen sind in Deutschland seit Langem der absolute Klassiker für Badezimmer, Küchen und andere Nassbereiche. So ist ein gefliester Bodenbelag nicht nur besonders resistent gegen Feuchtigkeit – er lässt sich auch ohne Probleme reinigen. Doch auch im Wohnbereich erfreut sich der Fliesenboden einer wachsenden Beliebtheit. In Kombination mit einer Fußbodenheizung verliert er auch sein Image als „kalter“ Bodenbelag.

Im Gegensatz zum Teppichboden sollten Sie Fliesen besser von einem Experten verlegen lassen. Gerade das Schneiden und Anpassen von Fliesen erfordert besondere Fachkenntnisse und entsprechendes Werkzeug. Doch auch mit Einbau können Sie einen neuen Fliesenboden bereits zu einem Quadratmeterpreis von 70 Euro erhalten. Da der neue Bodenbelag besonders langlebig ist, lohnt sich die Investition durchaus.

Parkett aus echtem Holz

Ein Parkettboden überzeugt durch seine extravagante Optik. Das genaue Aussehen ist hierbei von dem verwendeten Holz und dessen Verarbeitung abhängig und kann von hellen Farbtönen bis in ein tiefes Schwarz reichen. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind beim Parkett also keine Grenzen gesetzt. Da sich Böden aus Echtholz schleifen lassen, ist Parkett außerdem langlebig und einzelne Beschädigungen können gut ausgebessert werden.

Diese Vorteile haben durchaus ihren Preis. So sind die konkreten Kosten für einen Parkettboden zwar von dem verwendeten Holz abhängig, mit einem Quadratmeterpreis ab 65 Euro (inkl. Einbau) sollten Sie allerdings rechnen. Nach oben sind dem Preis für Parkett übrigens keine Grenzen gesetzt. Für besonders seltene Hölzer können auch Quadratmeterpreise von 200 Euro oder mehr anfallen.

Laminat als Alternative zu Parkett

Laminat ist als günstige Alternative zum Parkett ein beliebter Bodenbelag. Doch teilt er auch alle Vorteile mit seinem Echtholz-Vorbild? Zwar können auch hochwertige Laminatböden durch eine elegante Optik und ein angenehmes Trittgefühl überzeugen, dafür lässt sich der Boden aber nicht nachschleifen. Beschädigungen lassen sich also nicht so einfach nachbessern wie bei einem Parkettboden. Dafür ist das Laminat häufig weniger anfällig gegenüber Kratzern und Feuchtigkeit.

Der Preis für einen guten Laminatboden kann auf jeden Fall überzeugen. Selbst für ein hochwertiges Produkt zahlen Sie inklusive Einbau nur etwa 60 bis 70 Euro pro Quadratmeter. Günstige Varianten gibt es auch schon ab 50 Euro. Wenn Sie also auf der Suche nach einem Boden in Holzoptik sind, aber Ihren Geldbeutel schonen möchten, könnte der Laminatboden die richtige Alternative für Sie sein.

Holzfußböden und Holzdielen

Holzdielen und Holzfußböden im Allgemeinen, geben einem Raum ein rustikales Flair, können aber auch als sehr hochwertige Akzente eingesetzt werden. Sind die Dielen entsprechend dick, können Sie zudem mehrmals abgeschliffen werden und weisen damit eine enorm lange Lebensdauer auf. Diese Vorteile haben natürlich ihren Preis, sodass Sie bei Holzböden pro Quadratmeter mindestens 65 bis 135 Euro inklusive Einbau einplanen sollten. Ein späteres Schleifen der Holzdielen wird Sie zwischen 25 und 40 Euro pro Quadratmeter kosten.

PVC als Bodenbelag

PVC ist als Bodenbelag besonders im öffentlichen Raum beliebt. Es ist günstig, leicht zu ersetzen und lässt sich besonders gut reinigen. Doch auch im privaten Bereich wird der PVC-Boden z. B. in Küchen verbaut und sorgt so für eine leichte Reinigung. Auch die langweilige Optik, welche viele Personen mit PVC verbinden, lässt sich vermeiden. So gibt es mittlerweile auch PVC-Böden in Holz- oder Fliesenoptik.

Mit einem Quadratmeterpreis (inkl. Einbau) von nur etwa 30 bis 40 Euro lässt sich ein PVC-Boden ohne Probleme auch häufiger erneuern. So kann der Belag gerade in viel genutzen Räumen nützlich sein, wenn Beschädigungen des Bodens zu erwarten sind. Auch für Personen mit Tieren oder Kindern kann er deshalb eine gute Alternative zu einem anfälligen Holz- oder Teppichboden sein.

Fußboden aus Linoleum

Ein Fußboden aus Linoleum als Alternative zum PVC-Boden: Viele Personen bevorzugen den Linoleum aufgrund seiner natürlichen Inhaltsstoffe, welche garantieren, dass keine Giftstoffe aus dem Belag austreten können. So wird auch der Geruch von einem Linoleumboden häufig als angenehmer und weniger chemisch empfunden. Trotzdem teilt Linoleum viele seiner Eigenschaften mit der PVC-Variante.

Auch ein Fußoden aus Linoleum ist besonders resistent gegen Schmutz und Feuchtigkeit und lässt sich leicht reinigen. Mit einem Quadratmeterpreis (inkl. Einbau) von 40 bis 60 Euro ist er allerdings auch etwas teurer als das Gegenstück aus PVC.

Kosten für Estrich

Ein ebener Fußboden aus Zement ist oftmals die Grundlage für andere Bodenbeläge. Gerade bei dem Verlegen von Fliesen wird häufig zunächst ein Estrich gezogen. Der Estrich kann aber durchaus auch als alleinstehender Bodenbelag verwendet werden. Besonders in Garagen, Geräteschuppen oder Werkstätten kann der schadensresistente Boden gut eingesetzt werden.

Für einen Estrich-Bodenbelag sollten Sie einen Quadratmeterpreis (inkl. Einbau) von etwa 25 bis 40 Euro einplanen. In bestimmten Räumen kann der Estrich so als kostengünstige Alternative zu anderen Bodenbelägen genutzt werden. Für den Wohnbereich ist er allerdings (besonders ohne Fußbodenheizung) eher weniger geeignet.

Werkstattboden und Industrieboden

Werkstatt- und Industrieböden sind häufig mit Spezialharzen beschichtete Böden aus Zement oder Beton. Diese sind besonders resistent gegen Beschädigungen durch das Aufprallen von schweren Gegenständen und können über viele Jahrzehnte hinweg genutzt werden. Für Privatpersonen ist ein Industrieboden aber eher uninteressant.

Wenn Sie in Ihrer Werkstatt oder Garage aber trotzdem einen solchen Spezialboden installieren möchten, sollten Sie inkl. Einbau mit einem Quadratmeterpreis von bis zu 100 Euro rechnen. Hier könnte ein einfacher Estrich die günstigere Alternative sein.

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Best of DOMOTEX 2020 in Hannover | Quelle: © DOMOTEX / youtube.com

Kosten für einen Bodenleger

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Einbau-Kosten mit einem professionellen Bodenleger

Kosten für einen Bodenleger
Holzdielen und Fliesen sollten Sie lieber vom Experten zuschneiden lassen | © goian / unsplash.com CC0

Bei allen unseren Preisangaben zu den verschiedenen Bodenbelägen haben wir die Kosten für einen Bodenleger bzw. einen Fachbetrieb für den Einbau immer schon berücksichtigt. Trotzdem ist es ja interessant, sich mit den anfallenden Einbau-Kosten zu beschäftigen, falls Sie eventuell schon selber Material eingekauft haben.

Für einen professionellen Bodenleger sollten Sie je nach Material einen Stundensatz von 30 bis 60 Euro einplanen. Des entspricht allerdings nicht dem Stundenlohn, da im Stundensatz auch viele Nebenkosten für den Einbau enthalten sind. Besonders teuer wird der Einsatz eines Bodenlegers immer dann, wenn es um komplexe Raumformen oder auch eine aufwendige Vorbereitung des Bodens geht. Einen Teppich zu verlegen und an ein paar Kanten anzupassen, kostet in einem normalen Einfamilienhaus jedoch meist nicht mehr als 750 Euro pro Raum.

Bodenbelag Dauer für Verlegen Reine Einbau-Kosten
Teppichboden ca. 15 Minuten pro m² 25 € pro m²
Parkett/ Holzdielen ca. 20 Minuten pro m² 35 € pro m²
Fliesen ca. 25 Minuten pro m² 50 € pro m²

Dauer der Verlege-Arbeiten

Wie lange es dauert, einen neuen Bodenbelag zu verlegen, bestimmt letztendlich auch die Kosten für den Bodenleger. Je aufwendiger die Verarbeitung eines Materials inklusive Vorarbeiten ist, desto länger dauert das Verlegen selbstverständlich auch. In aufsteigender Reihenfolge geht das Verlegen von Teppich am schnellsten mit etwa 15 Minuten pro Quadratmeter und danach kommen dann PVC, Linoleum, Laminat, Parkett, Estrich und Fliesen. Ein geübter Bodenleger wird im Vorfeld gut abschätzen können, wie lange die Arbeiten voraussichtlich dauern.


Kosten für einen Bodenleger

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Kosten für eine Fußbodenheizung (auch nachträglich)

Fußbodenheizung für warme Füße
Fußbodenheizung mit Nasssystem - kann auch im Altbau nachgerüstet werden | © krenok43 / pixabay.com CC0

Fußbodenheizungen sind beim Innenausbau schon längst kein Luxus mehr, sondern eher Standard in modernen Häusern. Aus diesem Grund sind auch die Kosten für eine solche Heizung unter dem Bodenbelag mittlerweile relativ gering (ca. 40 Euro pro m²).

Neben warmen Füßen haben Sie mit einem solchen System außerdem den Vorteil, dass die Heizung geringere Vorlauftemperaturen benötigt und daher auch weniger Heizkosten entstehen – ganz besonders gut funktioniert das zusammen mit sogenannten Wärmepumpen. Eine Fußbodenheizung lässt sich fast immer verlegen und mit fast allen Bodenbelägen kombinieren. Die normalen Temperaturen sind so gering, dass das Material darüber keinen Schaden nimmt. Im Altbau kann der nachträgliche Einbau Probleme bereiten, aber im Normalfall gibt es dafür technische Lösungen wie das Einfräsen der Fußbodenheizung.

Fußbodenheizung Gebäude Erläuterung Kosten mit Einbau
Nasssystem in Estrich Neubau Leitungen werden installiert bevor der Estrich gezogen wird 50 € pro m²
Altbausanierung Der bestehende Estrich muss zunächst aufgestämmt oder ausgefräst werden 100 € pro m²
Trockensystem mit Verlegeplatten Neubau Platten werden vor Montage des Fußbodens auf dem Estrich verlegt 30 € pro m²
Altbausanierung Lediglich der Bodenbelag muss zum Verlegen der Platten entfernt werden 60 € pro m²
Elektrisch mit Matten oder Folien Neubau Matten/ Folien werden vor Montage des Fußbodens auf dem Estrich verlegt 25 € pro m²
Altbausanierung Lediglich der Bodenbelag muss zum Verlegen der Matten/ Folien entfernt werden 50 € pro m²
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Sonstige Themen rund um Fußböden

Hier haben wir für Sie noch einige weitere Themen rund um den Bodenbelag zusammengestellt.

Lärmschutz und Trittschalldämmung

Besonders bei Altbausanierungen spielt die Trittschalldämmung in oberen Stockwerken eine große Rolle, da man darunter sonst jeden Schritt hört. Experten setzen auf Materialien wie Schaumstoff, Holzfaser und Kork, die guten Lärmschutz bieten. Rechnen Sie zusätzlich zum Einbau des Bodenbelags noch mit 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter für eine Trittschalldämmung vom Fachbetrieb.

Boden sanieren und aufarbeiten lassen

Je nach Bodenbelag kann es sich durchaus lohnen, diesen aufzuarbeiten bzw. zu sanieren. Einen alten Teppich würden die meisten sicher bedenkenlos ersetzen, anders sieht es dann aber schon mit einem teuren Holzfußboden oder einem gut erhaltenen Fliesenboden aus, der nur kleinere Beschädigungen aufweist. Planen Sie für eine aufwendige Aufarbeitung von Parkett oder anderen Holzböden ruhig 40 bis 60 Euro pro Quadratmeter ein – dafür sieht der Boden dann hinterher auch fast aus wie neu. Einzelne Fliesen zu tauschen, kostet für einen einmaligen Einsatz zwischen 2 bis 5 Euro pro Fliese.

Alten Boden entsorgen (auch mit Asbest)

Möchten Sie Ihren alten Bodenbelag selbst entsorgen, dann informieren Sie sich im konkreten Fall am besten im Vorfeld, was dabei zu beachten ist, welche Annahmestellen es gibt und welche Kosten entstehen. Wir können hier nur einen groben überblick bieten. Im Normalfall entsorgen Fachbetriebe aber Ihren alten Bodenbelag gegen einen geringen Aufpreis, nachdem der neue Fußboden verlegt wurde.

Die meisten alten Bodenbeläge werden als Sperrmüll eingestuft und auf vielen Deponien oder Wertstoffhöfen für 15 bis 25 Euro pro Kubikmeter angenommen. Anders sieht es aus, wenn der Bodenbelag vermutlich oder ganz sicher Asbest enthält. In diesem Fall sollten Sie schon beim Ausbau im Haus auf einen Fachbetrieb setzen, da Krebsgefahr durch herumfliegende Kleinstfasern bestehen kann. Die Entsorgung von asbesthaltigen Stoffen kostet meist 75 bis 100 Euro pro Kubikmeter oder 100 bis 150 Euro pro Tonne.

Boden selber verlegen

Selbstverständlich können Sie Ihren neuen Fußboden in den allermeisten Fällen auch selbst verlegen. Über das Kosten-Nutzen-Verhältnis und die zu erwartende Qualität sollten Sie sich aber ein paar Gedanken machen. Anleitungen zum Bodenverlegen gibt es im Internet genug.